Wichtige allgemeine Informationen zum Bergwandern im alpinen Gelände:
Ausrüstung:
Die Berglandschaften Tirols sind als alpines Gelände einzustufen, es ist daher immer wichtig festes und geeignetes Schuhwerk zu tragen. Eine gewisse Trittsicherheit, Erfahrung im alpinen Gelände und Schwindelfreiheit sollten Sie bei einer Wanderung in den Bergen mitbringen, da auch schon bei Wanderwegen im mittleren Schwierigkeitsgrad kürzere und felsige Passagen und ausgesetzte Wege mit kurzen gesicherten Kletterpassagen möglich sind. Wanderstöcke sind ebenfalls immer empfehlenswert, falls steilere oder rutschige Abschnitte zu absolvieren sind, sie erleichtern auch Auf- und Abstiege. Da sich das Wetter in den Bergen schnell ändern kann sollte vorsichtshalber regenfeste Kleidung eingepackt werden sowie auch unbedingt eine Kopfbedeckung als Hitzeschutz, kleine Energieriegel und Getränke zur Flüssigkeitszufuhr.
Bitte informieren Sie sich vor allen Wandertouren über den Wetterbericht und den Schwierigkeitsgrad der Wanderung. Bei einer mehrstündigen Wandertour und aufgrund der Temperaturen sollten Sie bereits morgens (je nach Wanderziel und Gehzeit) starten, damit Sie vor evtl. Wetterwechseln (meist um die Mittags- und Nachmittagszeit) und vor Anbruch der Dunkelheit wieder zurück im Tal sein können.
Auskünfte zu Touren erhalten Sie bei Ihren Gastgebern, in den Tourismusbüros, bei den Bergbahnen oder Bergsport- und Wanderschulen, sowie evtl. von den Wirten der Alm- und Berghütten.
Wichtige NOTRUF-Nummern:
Tel. 140 Alpine Notfälle österreichweit (Bergrettung)
Tel. 144 Rettung
Tel. 112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz)
SOS-EU-Alp App
Kostenfreie App für die Standortbestimmung über das Smartphone. Standortdaten können im Notfall direkt an die zuständige EU-Leitstelle (Tirol, Südtirol oder Bayern) übermittelt werden.
https://www.leitstelle.tirol/leistungen/soseualpapp/
Verhalten im Notfall:
1) Wählen Sie den Notruf z. B. 112 Euro-Notruf für jedes Handy/Netz
2) Bleiben Sie ruhig und beantworten Sie die Fragen der Notrufexperten*innen
3) Schon während des Gesprächs erfolgt die Alarmierung der Einsatzkräfte.
4) Ggf. erhalten Sie Anweisungen von den Notrufexperten*innen, wie Sie helfen können oder was Sie tun sollen.
5) Versuchen Sie am Telefon zu bleiben bzw. die Verbindung aufrecht zu erhalten.